Immer öfter hört man, dass zahlreiche Ölkonzerne sich neu ausrichten und Milliarden investieren, wegen höherer staatlich verordneter Quoten für erneuerbare Energien. Wer denkt, dass der Trend etwas mit Einsicht statt neuer Imagestrategie zu tun hat, ist auf dem Holzweg.

Shell gilt als eines der ersten Konzerne, die sich in den Bereich der erneuerbaren Energien gewagt haben. (Jahr 2016 wohlgemerkt) Der Ölriese investiert in Solarparkbetreiber und -projektierer sowie in Ladestationen für Elektromobile. Im Jahr 2018 wurde aus dem britisch-niederländische Konzern First Utility GmbH – Shell Privatenergie und als Investor beteiligen sie sich beim Batteriehersteller Sonnen. Momentan verhandeln Shell mit dem Energieunternehmen Eneco für eine Übernahme.

Es scheint, der Gedanke der Einsicht sei angekommen, aber leider sprechen die wirklichen Zahlen für sich.

Wer immer noch über 20 Milliarden jährlich in Öl investiert und nicht mal 1 Milliarde (anstandshalber) in erneuerbaren Energien, hat die Energiewende nicht verstanden. Da hilft es auch nicht, einfach seinen Unternehmensnamen zu ändern,wie der Ölkonzern Statoil in Equinor, um uns so ihren neuen „Grünen Weg“ zu verkaufen. Nach wie vor bestimmen fossile Brennstoffe die Haupteinnahmequelle von Shell & Co., ungeachtet der fatalen Auswirkungen auf das Klima.

Uns dürfen wir natürlich nicht ausnehmen. Jeder Einzelne muss genauso dafür sorgen, dass unsere Kinder noch einen Lebensraum haben.Viele glauben, dass nur auf dem wissenschaftlichen und technischen Feld Lösungen möglich seien, also Windräder, Solarenergie, Biomasse, Photovoltaik usw., um die Energiewende einzuläuten. Die wirkliche Stärke liegt in unserem täglichen Tun. Staying green, take care to the nature.

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